Unsere Babylady – das erste Kennenlernen

Neulich beim Aufräumen (ja, immer wieder dieses Aufgeräume!) haben wir den Begleitbrief „gefunden“ – er war da wo er eigentlich schon immer war… – den uns der nette Herr damals gegeben hat, als wir und unser Katzen-„Baby“ uns das erste Mal begegneten. Mein Männe meinte, wir könnten den Brief ja mal abschreiben (also ich 😉 ) und auch mal wieder was über unsere Süße schreiben…
Dieser Brief ist HIER intern verlinkt.
Beim Abtippen bekam ich tatsächlich feuchte Augen. Sie liegt grade jetzt ganz gemütlich vor mir auf dem Teppich, hat sich geräkelt und gestreckt, sich die Pfoten geleckt und immer mal wieder zu mir „hoch“ geschaut.

Als wir im Frühsommer 2009 beim Einkaufen mal wieder an so ein „schwarzes Brett“ schauten, wo die Leute „bieten“ und „suchen“, wurde ich auf ein A4-Blatt mit einem Foto aufmerksam. Eine Katze war darauf zu sehen, gemütlich seitlich liegend, mit drei kleinen Katzen „dran“. Es sah so wunderschön aus und … ich seufzte. Die damalige Situation war schwierig, denn ich war selbst gerade wieder mal bei einem Neuanfang mit ganz ganz wenig. Dafür hatte ich aber etwas Anderes: ein ganz großes Herz und viel Liebe…
Denn das Materielle war mir nie am Wichtigsten. Das Notwendige war und ist immer vorhanden…

Mein damaliger Freund und jetziger Mann „Männe“ kam zu mir ans „Brett“ und schaute sich die Seite lesend an. Er seufzte auch… und schrieb sich die angegebene Telefonnummer auf. „Für den Fall …“.

Abends haben wir dann, nach einigen Überlegungen, da angerufen. Es war ein angenehmes Gespräch und wir kamen zur Überzeugung, dass wir gern eins der Kätzchen nehmen möchten. Nach zwei weiteren Telefonaten später und einer Terminabsprache zur „Kennenlernen – Übergabe“ war es dann im Oktober soweit.
Männe wollte superpünktlich sein. Aber wie der „Deibel“ es immer so macht… hat er sich doch etwas verspätet.
Somit war ich alleine als es zur ausgemachten Zeit klingelte. Wir hatten eine Kuschelhöhle, eine weiche „Kinderdecke“, mehrere Näpfe für Wasser, Katzenmilch und Futter, ein großes Katzenklo und etwas Spielzeug in der ansonsten halbleeren Wohnung verteilt.
Ich war sooo gespannt, als der freundliche Herr mit einem großen Katzenkorb in meine kleine Wohnung kam.

Erstmal die „Atmosphäre“ checken. Das leise Mieksen aus dem Korb klang schon mal herzerwärmend und verheißungsvoll. Er machte den Korb auf, nachdem er sich von mir und der Wohnung und seinem ersten „Ja“ überzeugt hatte… und es tat sich erstmal nix.

Behutsam und mit sanftem Reden hockte ich mich mit etwas Abstand vor die große Öffnung und schaute hinein. Da blickten mich zwei wunderschöne große Augen an. Unglaublich, mir läuft JETZT wieder eine Riesenherde Ameisen über den Rücken und die Schultern. Meine Augen beginnen, sich wieder etwas mit Nässe zu füllen. Niemals werde ich diesen Moment vergessen.

„Es“ tapste mieksend ganz langsam einige Zentimeter vorwärs und ich war noch gerührter, ich redete irgendwas und genoss diesen Moment. „Es“ kam nach und nach weiter zum Vorschein und guckte so unglaublich süß aus der Box heraus. Da war für mich klar – Dieses Wesen ist ES.

große Katzenulleraugen
Das erste Foto von „Sammy“

Der Überbringer meinte, sie hätten noch nicht „intensiv“ nachgeschaut, ob die Welpen männlich oder weiblich wären. Und beim Tierarzt-Erstbesuch war alles okay, den Pass und den „Begleitbrief“ dazu gab er mir dann auch. Da er leider nicht wirklich viel Zeit hatte und das andere Miezchen ja auch zu einer neuen Familie gebracht werden sollte, unterhielten wir uns noch einen Moment, während mein „Es“ noch unsicher und trotzdem neugierig den Flur und den Eingang zur Stube inspizierte.

Es schleckte einen Schluck Wasser, putzte sich, beschnüffelte die Höhle und die Decke, scharrte im Klostreu herum und spazierte tapsend herum. Das andere Mieks-Wesen hatte sich daggen noch gar nicht weiter „blicken“ lassen. Daher machte der Überbringer den Korb behutsam wieder zu, sagte, dass er ein gutes Gefühl bei mir hätte und wenn was wäre, sollten wir uns melden. Sie würden sich auch am Anfang über ein paar kurze „Meldungen“ freuen, wie es „der Mieze“ geht.

Die Männer haben sich um ein paar Minuten verpasst, wobei mein Männe meinte, dass er einen Mann mit einem großen Korb noch gesehen hätte.

„Es“ hatte sich mittlerweile in der Stube an dem einzigen Sitzmöbel zu schaffen gemacht, kam aber noch nicht hoch… Männe war ebenfalls begeistert und gerührt… Hier mal einige der ersten Bilder

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